Schicke uns einfach eine Nachricht über unser Kontaktformular oder schreibe uns direkt eine E-Mail. Wir antworten dir so schnell wie möglich und teilen dir mit, ob in deinem Wunschkurs noch ein Platz frei ist. Wenn alles passt, bitten wir dich um eine Anzahlung von 700 Euro. Sobald diese bei uns eingegangen ist, gehört der Kursplatz fest dir und du kannst deine Flüge buchen.
Du fliegst nach Ibiza und nimmst von dort den Bus oder ein Taxi zum Hafen („Al puerto para Formentera, por favor!“). Am Hafen steigst du auf die Fähre nach Formentera um. Wir empfehlen dir, zunächst nur das Hin-Ticket zu kaufen – so bleibst du flexibel und kannst dir vor Ort auf Formentera meist ein günstigeres Rückfahrtticket besorgen. Nach der etwa 30-minütigen Überfahrt erreichst du den Hafen von Formentera. Die letzten 5 Kilometer bis zu unserer Werkstatt in Sant Ferran legst du ganz entspannt per Bus oder Taxi zurück
In und um Sant Ferran gibt es zahlreiche Hostals, Apartments und Airbnb-Unterkünfte. Wir haben einen sehr guten Draht zum nahegelegenen Hostal Pepe und können dort (je nach Öffnungszeiten, meist von Mai bis Oktober) Zimmer zu Sonderkonditionen für dich anfragen. Gib uns einfach bei deiner Anmeldung Bescheid, ob wir eine Reservierung im Hostal Pepe für dich übernehmen sollen oder du dich selbst um eine Unterkunft kümmerst. Falls du Hilfe bei der Suche brauchst, unterstützen wir dich gerne.
In der Regel arbeiten wir von Montag bis Freitag in zwei Blöcken: vormittags von 10:00 bis 14:00 Uhr und nach einer ausgiebigen spanischen Siesta von 18:00 bis 21:30 Uhr. Samstags arbeiten wir nur den halben Tag. Die Siesta gibt dir ideal Gelegenheit, zum Strand zu gehen und die Insel zu genießen – denn deine Erholung gehört für uns genauso zum Kurs wie die Werkstattzeit. Bei den genauen Arbeitszeiten bleiben wir in der Gruppe natürlich flexibel.
Wir haben alle nötigen Standardmaterialien für dein Instrument vor Ort auf Lager. Wenn du allerdings ganz spezielle Wünsche bezüglich der Hardware hast, sprich uns einfach rechtzeitig an. Wir können deine Wunschteile entweder vorab für dich bestellen oder du bringst sie direkt selbst mit zum Kurs.
Damit du dein Instrument sicher transportieren kannst, bieten wir vor Ort Gigbags an. Diese reichen allerdings für den Frachtraum eines Flugzeugs meist nicht aus, und die Mitnahme in der Kabine ist bei vielen Fluggesellschaften mittlerweile kostenpflichtig oder eingeschränkt. Für die Aufgabe als Sperrgepäck empfehlen wir daher ein robustes Flight-Case. Dieses bestellen wir auf Wunsch direkt zu Kursbeginn für dich, damit du nicht schon auf dem Hinflug einen leeren Koffer transportieren musst. Bei Instrumenten mit geschraubtem Hals ist der Transport besonders unkompliziert.
Das können wir im Rahmen des Kurses leider nicht realisieren. Einerseits benötigt ein professioneller Lackierprozess mehrere Wochen Trocknungszeit, andererseits lässt sich eine staubfreie Lackierung in unseren Werksträumen organisatorisch nicht in der gewünschten Qualität umsetzen. Auch Schellackpolituren würden den zeitlichen Rahmen sprengen. Wir veredeln unsere Instrumente daher aus Überzeugung mit einem hochwertigen Öl- und Wachs-Finish. Wenn du deinem Instrument mehr Farbe oder einen besonderen Look verleihen möchtest, können wir das Holz vor dem Ölen problemlos beizen.
Wir verwenden ausschließlich hochwertige, gut abgelagerte Tonhölzer. Du kannst aus bewährten Klassikern wie Mahagoni, Gebirgsahorn, amerikanischer Erle oder Sumpfesche wählen. Zusätzlich stehen exotischere Hölzer wie Bubinga, Wengé oder Courbaril zur Verfügung. Für die Griffbretter nutzen wir feine Hölzer wie Ebenholz, Palisander oder Grenadil. Bei uns gibt es keine vorgefertigten Bausätze: Du wählst dein Holz im Rohzustand aus und baust dein Instrument von Grund auf selbst.
Wenn du ein eigenes Stück Holz besitzt, das dir besonders am Herzen liegt oder eine besondere Optik mitbringt, kannst du dieses nach Rücksprache gerne verwenden. Wir prüfen gemeinsam vorab, ob sich das Material für den Instrumentenbau eignet. Einzige Voraussetzung: Das Holz sollte am besten schon einige Wochen vor Kursbeginn auf der Insel sein, damit es sich an die hohe Luftfeuchtigkeit Formenteras anpassen kann.
Grundsätzlich pflegst du dein selbstgebautes Instrument wie jede andere Gitarre auch. Es gibt nur eine kleine Besonderheit: Das Öl-Finish benötigt nach dem Kurs noch einige Wochen, um vollständig auszuhärten. Zudem passt sich das Holz zu Hause an das neue Klima an. Nach etwa 8 bis 10 Wochen ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um die Holzoberfläche noch einmal mit einem feinen Ölschliff aufzufrischen – exakt so, wie du es bei uns im Kurs gelernt hast.
Nein, das ist bei uns leider nicht möglich. Die feine und fragile Konstruktion von Akustik-Instrumenten reagiert sehr empfindlich auf die hohe Luftfeuchtigkeit Formenteras. Die drastischen Klimaunterschiede beim anschließenden Transport auf das Festland würde das Holz nicht schadlos überstehen.

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